Banking App im Test (02/2021)

N26, Revolut & Co: Welche Banking App passt zu dir?

Wir haben die 15 vielversprechendsten Banking Apps aus 2021 für dich getestet. Finde die App, die am besten zu deinen Bedürfnissen passt.

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Mobile Banking wird immer beliebter. Bereits heute nutzen über 37 Prozent aller Deutschen eine Smartphone-App, um ihre Bankgeschäfte zu erledigen.

Das klassische Online-Banking stagniert und wird vermehrt von älteren Bankkunden in Anspruch genommen. Junge Zielgruppen greifen viel lieber zu modernen Banking-Apps, die sie orts- und zeitunabhängig nutzen können.

Der Wandel macht Sinn. Banking Apps vereinfachen viele Dinge. Fotoüberweisungen, Sprachsteuerung und Multi-Banking sind nur einige der Funktionen, die Mobile Banking so bequem machen.

Auf diese Kriterien solltest du bei deiner Wahl achten

Deine Banking App und dein Girokonto sind dein täglichen Begleiter. Du solltest bei deiner Auswahl folgende Kriterien berücksichtigen: 

Viele Banken verlangen für die Kontoführung Gebühren. Bei manchen ist das bereits im einfachen Tarif der Fall, andere wiederum verlangen erst in den Premium-Modellen monatliche Gebühren (z.B. N26).

Mach dir in jedem Fall Gedanken über diese zusätzlichen Fixkosten. Im Normallfall reicht ein kostenloses Konto. Bist du hingegen der Meinung, dass bestimmte Premium-Funktionen (z.B. Versicherungen, Lounge-Pässe, Rabatte etc.) total viel Sinn ergeben, dann solltest du das auch tun – sei dir dessen nur bewusst.

Mit Guthabenzinsen kannst du aktuell bei kaum einer Bank rechnen. Jedoch erheben viele Banken mittlerweile Negativzinsen auf Spareinlagen.

Verschaff dir einen Überblick über die Konditionen, bevor du dein Konto eröffnest. Auch Dispozinsen sind ein wichtiger Faktor. Natürlich solltest du nicht damit planen dort zu landen. Jedoch kann dies passieren.

Die Werte schwanken je nach Bank von 5,90% bis hin zu 11,90%. Ein weiterer Kostenpunkt, der gerne unterschätzt wird, sind die Kosten pro Überweisung.

Nicht jedes Feature verdient seinen Preis. Brauchst du keinen zusätzlichen Versicherungsschutz, Unterkonto, Cashback oder Partnerangebote? Dann genügt in den meisten Fällen ein kostenloses Bankkonto.

Achte auch hier immer auf den Mehrwert, den die Funktionen für dich haben. Kompensieren sie nicht den Preis, dann solltest du dich gegen Premium-Modelle entscheiden.

Je cleaner, übersichtlicher und einfacher die Bedienung deiner Banking App, desto mehr Spaß machen Finanzen.

Schau dir vor der Kontoeröffnung entsprechende Demo-Videos oder Produkttests auf YouTube an, um einen besseren Eindruck zu gewinnen.

Manche Anbieter stellen dir nur eine Giro- oder eine Kreditkarte zur Verfügung.

Im Idealfall erhältst du jedoch beides. Girokarten funktionieren im Ausland nicht immer. Kreditkarten werden im Inland nicht immer akzeptiert.

N26 - die erste mobile Bank

N26 ging 2013 an den Start. Damals war das mobile-only Modell völlig neu. Eine Banking App, in der alle finanziellen Angelegenheiten verwaltet werden können. Bis heute zählt N26 über 7 Millionen Kunden weltweit.

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Die primäre Zielgruppe sind ganz klar junge Menschen, digitale Nomaden und Freelancer. In den Premium-Modellen finden sich viele Reise-Features (Versicherungen, Partnerangebote etc.). Über die App können Nutzer zudem Kredite abschließen, Geld auf Festgeldkonten parken und Unterkonten (sog. Spaces) eröffnen – alles innerhalb weniger Sekunden.

Kosten und Rating

N26 bietet seinen Kunden verschiedene Modelle. N26 Standard (Free), Smart (4,90€), You (9,90€) und Premium (16,90€). 

Bei den kostenpflichtigen Konten erhältst du mehr Spaces (bzw. Unterkonten), zusätzlichen Versicherungsschutz, exklusive Partnerangebote, privilegierten Support und auch die Aufrundungsregel. Wer nicht viel reist, wird hingegen nicht von den Extra-Funktionen profitieren.

Unser Score
4,3/5
4.5/5

Revolut - die "Feature-Maschine"

Revolut ist einer der stärksten Wettbewerber von N26 – international und auf dem deutschen Markt. Während sich N26 aktuell auf grundlegende Banking-Funktionen beschränkt, beeindruckt Revolut seine Kunden mit einer dynamischen Innovationskraft.

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Bei der Weiterentwicklung legt man in Sachen Features und Verbesserungen ein hohes Tempo an den Tag. N26 kann bei einer derartigen Taktrate kaum Schritthalten. Mittlerweile können Revolut-Kunden sogar Kryptowerte handeln, Aktien/Rohstoffe kaufen, Abonnements verwalten oder Zahlungen unter Freunden managen.

Kosten und Rating

Auch bei Revolut erhalten Kunden in den kostenpflichtigen Modellen Plus (2,99€), Premium (7,99€) und Metal (13,99€) interessante Features, die für Reisende sehr sinnvoll sein können.

Unser Score
4,7/5
4.5/5

Vivid Money - Werde finanziell gesund

Vivid Money ist eine relativ junge Banking App (Start: 06/2020), die ihren Kunden viele spannende Funktionen bietet.

Besonders die integrierte Budgetkontrolle halten wir für besonders hilfreich, wenn man einen Überblick über das eigene Finanzverhalten bekommen möchte. Auch Vivid Money plant damit, seinen Nutzern das Investieren über die App zu ermöglichen. Insgesamt erinnert die Banking App an ein „aufgeräumtes“ Revolut.

Kosten und Rating

Vivid setzt auf Einfachheit. Du kannst zwischen den Standard (Free) und dem Prime (9,90€) Modell wählen.

Im Prime-Abo hast du zusätzliche Cashback-Optionen und z.B. virtuelle Kreditkarten für dein Online-Shopping. 

Unser Score
4,5/5
4.5/5

Tomorrow - Impact Banking

Tomorrow steht für nachhaltiges Banking ohne leere Versprechen. Während sich viele Finanzdienstleister dem Thema Nachhaltigkeit nur aus strategischen Gründen nähern, lebt man das Prinzip bei Tomorrow.

Tomorrow nutzt Umsätze aus den Bankgeschäften, um nachhaltige Projekte zu finanzieren. Mit Zero bietet Tomorrow zudem das erste CO2 neutrale Bankkonto an. Wer einmal einen Blick in den Maschinenraum wirft, erkennt auch, dass Tomorrow viele Banking-Features plant.

Besonders spannend wird die Möglichkeit zum nachhaltigen Investieren sein.

Kosten und Rating

Auch Tomorrow setzt auf ein einfaches Modell. Du kannst zwischen einem kostenfreien Konto und „Tomorrow Zero“ wählen. 

Bei Tomorrow Zero zahlst du monatlich 15€ und erhältst im Gegenzug unbegrenzte Pockets (Unterkonten), kostenfreie Abhebungen und ein klimaneutrales Bankkonto. Die Holzkarte im „Zero“-Modell ist sehenswert.

Unser Score
4,8/5
4.5/5

DKB Banking App

Die DKB Banking App bietet so ziemlich alles, was man braucht. Von klassischen Funktionen, bis hin zu Fotoüberweisungen, digitale Zahlungsfreigabe mittels Biometrie (Face-ID, Fingerabdruck) und der Verwaltung von Bankkarten. 

Die DKB arbeitet zudem an der Optimierung der Sprachsteuerung in der App, mit der aktuell bereits Überweisungen ausgelöst werden können.

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Über die App kannst du außerdem mit der „Cash im Shop“-Funktion einen Barcode generieren, mit dem du in über 12.000 Partnershops (Real, Penny, Rewe etc.) in Deutschland Bargeld auf dein Girokonto einzahlen lassen kannst.

Kosten und Rating

Die Kontoführung und alle Bankkarten sind bei der DKB kostenlos.

Unser Score
4,6/5
4.5/5

Sparkasse Banking App

Auch die Sparkassen bieten ihren Kunden eine mobile Alternative zum Online-Banking an. Wer glaubt, dass hier nur Standardfeatures verfügbar sind, liegt falsch.

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Fotoüberweisungen, Kwitt-Überweisungen, Umsatzauswertungen und Multi-Banking sind nur einige der vielen Funktionen, die in die Sparkassen-App integriert sind. Gerade wer Bankkonten bei weiteren Banken hat, kann diese über die Multi-Banking-Funktion in einer Übersicht zusammenfassen.

Kosten und Rating

Für junge Leute und Studenten ist die App kostenlos. Für den Rest existieren das Basis (0 – 4€), Classic (6 – 10€) oder Premium Modell (8 – 15€). 

Die Sparkassen fordern mit 9,95% einen der teuersten Dispozinsen auf dem Markt.

Unser Score
4,4/5
4.5/5

ING-DiBa App

Die „Banking to go“ App der ING-DiBa zeichnet sich durch ein modernes Look & Feel mit vielen nützlichen Features aus. Fotoüberweisungen sind auch hier Standard. Zudem können Kunden über die App jederzeit Wertpapiere handeln, Kredite verwalten und Ausgaben analysieren.

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Dank Multi-Banking wird auch hier eine gesamtheitliche Übersicht über alle Bankkonten hinweg ermöglicht. Für die private Finanzplanung ist das ein absoluter Gewinn.

Kosten und Rating

Bist du unter 28 oder kannst du einen Geldeingang von mindestens 700€ pro Monat nachweisen? Dann ist ein Konto bei der ING-DiBa für dich kostenlos. Alle anderen zahlen pauschal 4,90€ monatlich. 

Der Dispozins fällt mit 6,90% relativ niedrig aus.

Unser Score
4,6/5
4.5/5

Volks- und Raiffeisenbanken

Auch die Volks- und Raiffeisenbanken bieten ihren Kunden eine Banking App. Der Funktionsumfang ist vergleichbar mit der Sparkassen App. 

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So können Kunden ihren Kontostand abfragen, Überweisungen tätigen, Rechnungen fürs einfache Bezahlen einscannen und Geld per Smartphone verschicken (Kwitt-Feature). Außerdem können Kunden per Multi-Banking externe Konten einbinden.

Kosten und Rating

Auch hier existieren verschiedene Modelle. Das Online-Girokonto (0 – 5€), das Basis-Girokonto (4,50 – 10€) und das Premium-Girokonto (10 – 20€).

Der Dispozins variiert je nach Region zwischen 7,90% und 9,97%.

Unser Score
4,2/5
4.5/5

Postbank Finanzassistent

Der Postbank Finanzassistent ist die mobile Banking App der Postbank. Diese gibt es für das Smartphone und auch Tablet. Ziel der App ist es, dem Nutzer einen gesamtheitlichen Überblick über seine Finanzsituation zu geben.

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Über die App können sogar Gutschein–Codes für Apple, Zalando, Netflix etc. gekauft werden. Trotz der vielen Features wirkt die App „rein optisch“ sehr altmodisch. Wen das nicht stört, wird jedem Fall glücklich.

Kosten und Rating

Der Postbank Finanzassistent ist grundsätzlich kostenlos. Die Kontomodelle kosten zwischen 0 und 10,90€ pro Monat.

Unser Score
4,1/5
4.5/5

Sparda App

Die Sparda Banken haben zwei Apps – einmal die SpardaApp (Mobile Banking) und die SpardaSecureApp, mit der du Transaktionen freigeben kannst.

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Der Funktionsumfang ähnelt dem anderer Banking Apps von großen Banken.

Kosten und Rating

Die Gebühren variieren je nach Region. Ein Girokonto bei der Sparda Bank in Berlin (sog. „DeinKonto“) kostet 4,90€ monatlich.