NETTOVERMÖGEN BERECHNEN (EXCEL)

Finde heraus, wie reich du bist?

Dein Nettovermögen berechnen ist gar nicht schwer. Mit unserer kostenlosen Excel-Vorlage findest du innerhalb weniger Minuten heraus, wie gut es um deine Finanzen wirklich steht.

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Was ist das Nettovermögen?

Das Nettovermögen ist eine der wichtigsten Kennzahlen zur Beurteilung deiner finanziellen Situation. Neben deinen Einnahmen und Ausgaben solltest du dessen Entwicklung im Rahmen deiner privaten Finanzplanung immer im Auge behalten.

Du berechnest es, in dem du von deinen Vermögenswerten deine Schulden abziehst. Zu deinen Vermögenswerten gehören z.B. Immobilien, Wertpapiere, Tagesgeld und zu deinen Schulden zählen sämtliche Verbindlichkeiten in Form von Krediten.

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Wie du sehen kannst, beträgt das Nettovermögen der Person auf dem obigen Beispiel 76.200 Euro. Wir haben in risikofrei und risikobehaftete Vermögenswerte unterteilt. Vermögenswachstum erreichst du mit risikobehafteten Assets.

Dazu zählen u.a. Aktien und Immobilien, die dein Vermögen in Form von zukünftigen Wertsteigerungen erhöhen können. Dieses Wachstumspotenzial erhältst du nicht „kostenlos“, sondern musst bestimmte Risiken in Kauf nehmen. Aus dem Grund solltest du deine Vermögenswerte möglichst breit diversifizieren.

Wie hoch ist das Nettovermögen der Deutschen?

Statistisch gesehen liegt dieses über 200.000 Euro pro Kopf. Diese Zahl solltest du mit Vorsicht bewerten, da sehr hohe Vermögen den Durchschnitt verzerren.

Nettovermögen oder Reinvermögen?

Nettovermögen, Reinvermögen und Eigenkapital sind Synonyme. Alle Begriffe sind definiert als die Differenz aus Vermögenswerten und Verbindlichkeiten.

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Andere Faktoren sind wichtiger

Ist ein negatives Nettovermögen per se schlecht? Nicht unbedingt. Wenn du z.B. eine Immobilie finanzierst und noch einen Studienkredit abbezahlen musst, kann es vorkommen, dass dein Nettovermögen negativ ist.

Du solltest diese Art von Schulden jedoch von „schlechten“ Schulden unterscheiden. Bei einem Immobilienkredit steht der Verbindlichkeit ein Vermögenswert gegenüber. Bei einem kreditfinanzierten Urlaub hingegen nicht. Dementsprechend musst du beim Nettovermögen immer genau hinschauen, bevor du eine Beurteilung fällst.

Warum ist das Nettovermögen so wichtig?

Viele Menschen beurteilen finanzielle Gesundheit nach offensichtlichen Faktoren wie beispielsweise dem Gehalt einer Person. Das ist jedoch zu kurz gedacht. Warum das so ist, zeigen wir dir anhand eines Beispiels:

Stell dir einmal zwei Personen vor. Person A verdient im Jahr 150.000 Euro, Person B „nur“ 70.000 Euro. Auf den ersten Blick würden wir alle sagen, dass es Person A finanziell besser geht. Was ist aber, wenn sie hohe Schulden und ein sehr teuren Lifestyle hat? Dann kann es sein, das Person B finanziell solider aufgestellt ist.

Vor allem, wenn sie ihren monatlichen Überschuss konsequent in Vermögenswerte investiert, die ihr Vermögen zukünftig weiter steigen lassen.

Dein Gehalt hat keine Aussagekraft. Vielmehr zählt, wie du mit deinem Geld umgehst und wofür du es nutzt. Mit einem positiven Nettovermögen und zahlreichen Vermögenswerten kannst du deinem Nettovermögen einen Wachstumsschub geben.

Wie erhöhst du dein Nettovermögen?

Dein Ziel sollte es sein, dein Nettovermögen zu erhöhen. Dazu stehen dir verschiedene Optionen offen. Zunächst einmal solltest du ein Haushaltsbuch führen und deine monatliche Sparquote optimieren.

Das zusätzliche Sparvolumen lässt du anschließend in den Aufbau neuer Vermögenswerte fließen. Du kannst beispielsweise deine ETF-Sparpläne erhöhen oder in eine Immobilie investieren.

Dein Gehalt ist keine Konstante. Bist du der Meinung, dass du eine Erhöhung verdienst, dann geh schnellst möglichst in eine Gehaltsverhandlung mit deinem Vorgesetzten. Neben deinem „klassischen“ Gehalt, kannst du über passive Einkommensquellen (Immobilien, ETFs, Online-Business) weitere liquide Mittel generieren, die in den Aufbau deines Nettovermögens fließen können.

Zu guter Letzt solltest du deine Schulden loswerden. Gerade Konsumkredite wirken aufgrund der hohen Zinskosten wie Gift. Verschaff dir eine Übersicht über deine Verbindlichkeiten und baue sie konsequent ab.

So funktioniert der Nettovermögen Rechner

Dein Nettovermögen zu berechnen ist kinderleicht. Nachdem du den Nettovermögensrechner geöffnet hast, kannst du zunächst einmal ein paar Daten von dir eintragen.

Auf Basis deines monatlichen Einkommens berechnet das Tool dein theoretisches Nettovermögen nach Stanley und Dankos (US-Wissenschaftler). Diese Zahl ist nur ein Schätzwert – also keine Panik, wenn du drunter liegst.

Auch das Schulden-Einkommens-Verhältnis (SEV) ist eine spannende Kennzahl. Sie zeigt, wie lange du brauchst, um mit deinem aktuellen Einkommen deine Verbindlichkeiten zu tilgen. Je niedriger die Zahl, desto stabiler ist deine Finanzsituation. Diese Zahl wird berechnet, sobald du das nächste Tabellenblatt ausgefüllt hast.

Im zweiten Tabellenblatt trägst du sämtliche Vermögenswerte und Schulden ein. Du erhältst im Ergebnis dein Nettovermögen. Außerdem verschaffst du dir einen detaillierten Überblick über deine Schulden, was gerade für deren (strategischen) Abbau hilfreich ist.

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Nettovermögen berechnen, leicht gemacht​

Wir zeigen dir, wie du finanziell dastehst. Vergleiche deine Vermögenswerte mit deinen Schulden.

Häufige Fragen - FAQ

Falls du Fragen zum Nettovermögen Rechner hast, schick uns gerne eine E-Mail.

Deutsche besitzen laut Statistik der Bundesbank ein durchschnittliches Nettovermögen von 232.800 Euro. Diese Zahl ist jedoch stark verzerrt, da reiche Menschen ein deutlich höheres Nettovermögen haben. 

Aus dem Grund macht ein Blick auf den Median Sinn, der die Haushalte in eine reichere und ärmere Hälfte teilt. Dieser betrug Ende 2017 70.800 Euro.

Zu den reichsten 10 Prozent gehört ein Haushalt, wenn sein Nettovermögen 555.400 Euro übersteigt.

Das hängt sehr stark von deinen individuellen Verhältnissen ab, weshalb es schwierig ist, eine bestimmte Zahl ins Visier zu nehmen. Eine Daumenregel, die dir Orientierung liefern kann, wird von Thomas Stanley und William Danko in ihrem Buch „Der Millionär gleich nebenan“ beschrieben.

Multipliziere dazu einfach dein Alter mit deinem Einkommen vor Steuern und teile das Ergebnis durch 10. Wenn du also 30 Jahre alt bist, ein Bruttoeinkommen von 45.000 Euro hast, solltest du ein Nettovermögen von 135.000 Euro haben.

Die Zahl kann jedoch nur als grober Richtwert gesehen werden.

Das Vermögen eines Haushalts setzt sich zusammen aus:

  • Sparguthaben (Tagesgeld, Sparbuch und Festgeld)
  • Aktien, Anleihen, ETFs
  • Kryptowerte
  • P2P-Kredite
  • Rohstoffe und Edelmetalle
  • Immobilien
  • Unternehmensbeteiligungen

Die Schulden (oder Verbindlichkeiten) des Haushalts sind wiederum:

  • Immobiliendarlehen
  • Konsumentenkredite
  • Kreditkartenschulden
  • Autofinanzierung
  • Studienkredite
  • BaFöG
  • Sonstige private Darlehen

Wenn du einen Kredit über 2.000 Euro aufnimmst, um dir den Partytrip nach Ibiza zu finanzieren, sprechen wir zu 100% von schlechten Schulden. Auch die Erfüllung kurzfristiger Konsumwünsche durch Überziehen des Dispos gehören zu den Schulden, die du ganz sicher vermeiden solltest.

Auf der anderen Seite gibt es auch “gute” Schulden, die einem realen Gegenwert gegenüberstehen.

Nehmen wir einmal an, du finanzierst eine Immobilie. Geht man davon aus, dass sie sich in einer guten Lage mit Wachstumspotential befindet, wird der Immobilienwert langfristig steigen. Du hast zwar eine Schuld – aber eben auch einen Vermögenswert, der die Höhe der Verbindlichkeit (mindestens) deckt.

Dein Nettovermögen erhöht sich in dem Fall sogar (s.o. Berechnung des Nettovermögens).

Neben dem Nettovermögen ist diese Kennzahl äußerst relevant, um deine finanzielle Stabilität zu bewerten. Du kannst es berechnen, indem du deine gesamten monatlichen Schuldenzahlungen durch dein monatliches Nettoeinkommen teilst.

Ein Verhältnis von 20 Prozent wird in der Praxis als sinnvoll erachtet. Unser Tool berechnet dir deinen persönlichen Wert auf Basis deiner Eingaben.

Beachte: Ein hohes Gehalt verspricht noch lange kein hohes Nettovermögen, wenn die Ausgaben hoch sind.

Es gibt keinen Unterschied. Alle Kennzahlen sind Synonyme.

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