Anlageklassen: Übersicht, Vor- und Nachteile, Tipps (2020)

verfasst von
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Carlos Link-Arad
Gründer von Beyond Saving

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Heute dreht sich alles um das Thema Anlageklassen.

Ich werde dir in diesem Artikel nicht nur einen Überblick über die wichtigsten Anlageklassen geben, sondern dir auch die Vor- und Nachteile für dich als Anleger zeigen.

Wusstest du, dass Geldanlage viel mit dem Thema Mobilität gemein hat?

Das lässt sich leicht erklären.

Wenn du von Stadt A nach Stadt B willst, hast du viele Möglichkeiten. Du kannst mit der S-Bahn, der U-Bahn, der Regionalbahn, mit dem Auto, mit dem Fahrrad fahren oder zu Fuß gehen. Dein Ziel bleibt das gleiche.

Auch bei der Geldanlage verfolgen wir alle ein Ziel (falls nicht, solltest du dir welche setzen).

Um dieses Ziel zu erreichen, stehen uns viele Möglichkeiten zur Verfügung.

Diese Möglichkeiten sind die sogenannten Anlageklassen bzw. Assetklassen. Die wichtigsten habe ich dir in der folgenden Grafik zusammengefasst:

Jeder Mensch hat eigene Vorstellungen davon, was er mit seinem Geld machen will.

Das ist auch gut so: Denn für jedes Bedürfnis gibt es Anlageklassen mit unterschiedlich hohen Chancen und Risiken.

Ich werde Anlageklassen in diesem Artikel in drei Kategorien einteilen:

  1. Aktien, also Anteile an Unternehmen.
  2. festverzinste Anlagen wie Renten oder Anleihen.
  3. Immobilien, zum Beispiel über Immobilienfonds.

Darüber hinaus gibt es Anlageklassen wie Liquidität, Rohstoffe und Vermögenswerte mit Sammlerwert (z.B. Oldtimer, Gemälde oder Briefmarken).

Weißt du schon, welche Anlageklasse zu dir passt?

Falls nicht, mache dir keine Sorgen. Darum geht es nämlich in diesem Leitfaden.

Für jeden Anleger ist ein anderer Mix richtig. Je nachdem wie groß deine Risikotragfähigkeit ist, fällt die Gewichtung der Anlageklassen in deinem Portfolio anders aus.

Denke daran: Je mehr Risiko du eingehst, desto mehr Rendite ist möglich – und umgekehrt.

Genug Theorie.

Hier die sechs wichtigsten Anlageklasse in der Übersicht:

Inhaltsverzeichnis

Aktien

Deutsche sind Aktienmuffel. Das ist leider so.

Schaut man sich die Verteilung der Geldvermögen der Deutschen an, so wird relativ schnell klar, welche Motivation hinter dem Thema Geld steckt: Sicherheit.

Über 42% der Leute parken ihr Geld auf Sparbüchern.

Seit der Finanzkrise hat die Skepsis gegenüber Aktien zugenommen. Zwar ist seit Anfang des Jahres 2020 wieder ein Anstieg der Aktionäre an den Depoteröffnungen der Broker zu erkennen, doch der Fall Wirecard wird seine Spuren in der Finanz-DNA hinterlassen.

Bevor wir auf die Chancen und Risiken von Aktien schauen, lass uns einen kurzen Blick auf die Definition werden.

Aktien sind verbriefte Eigentumsanteile an Unternehmen. Wer eine Aktie kauft, wird also Miteigentümer des Unternehmens. Dazu gehören auch dessen Sachwerte wie Fabriken, Maschinen, Produktionshallen oder Immobilien.

Vorteile:

  • Langfristig betrachtet haben Aktien sehr attraktive Renditechancen im Vergleich zu anderen Anlageklassen
  • Große Auswahl an unterschiedlichen Unternehmen aus zahlreichen Branchen
  • Teilhabe an positiver Geschäftsentwicklung und die Chance auf laufende Einnahmen durch Dividenden (Gewinnausschüttungen)
  • Besserer Inflationsschutz als bei klassischen Sparprodukten

Nachteile:

  • Höhere Kursschwankungen sind möglich
  • Unternehmensspezifische Risiken können nicht ausgeschlossen werden (z.B. Wirecard)
  • Es gibt keine planbaren und festen Renditen (wie z.B. bei Festgeld oder Tagesgeld)

Wer in Aktien investiert, sollte in jedem Fall diese drei Regeln befolgen:

  • breit diversifizieren,
  • geduldig sein und
  • langfristig anlegen

Breit investieren in den Aktienmarkt kannst du zum Beispiel mit einem ETF auf den MSCI World (ACWI).

Eine langfristige Anlage macht Sinn, weil Studien zeigen, dass langfristig orientierte Anleger die besten Chancen haben mit ihrer Geldanlage erfolgreich zu sein.

Wirf einfach mal einen Blick auf die folgende Grafik:

Wenn du im Jahr 2000 in den DAX investiert hättest und bis 2020 dabeigeblieben wärst, würde deine Rendite heute bei 67% liegen.

Wenn du allein die fünf besten Tage verpasst hättest, würdest du bei  2% landen (-65%).

Das ist ziemlich beeindruckend, nicht wahr? 

Und wenn du mehr als die zehn besten Tage verpasst, sieht deine Lage noch schlechter aus. 

Also bleibe lieber investiert und denke langfristig.

Wir empfehlen dir, auf ein breit gestreutes ETF-Portfolio mit langfristigem Anlagehorizont zu setzen. 

So kannst du Krisen deutlich entspannter aussitzen und profitierst vom langfristigen Vermögensaufbau.

Liquidität und Geldmarktinstrumente

Der Geldmarkt ist die risikoärmste Assetklasse.

Kein Wunder, dass sich die Deutschen auf sie stürzen. Experten nennen dieses Phänomen die deutsche Sparer-DNA.

Unter diese Anlageklasse fallen zum Beispiel Tagesgeldkonten, Festgeldkonten oder Geldmarktfonds. Ein Tagesgeldkonto oder Festgeld gilt – verglichen mit Anleihen oder Aktien – als weniger risikobehaftet. Doch das stimmt nur auf den ersten Blick.

Richtig ist: Liquidität ist wichtig, um unvorhergesehene Ausgaben bedienen zu können. Du solltest also einen Teil deines Geldes flüssig – also kurzfristig – verfügbar haben, zum Beispiel für eine anstehende Reparatur.

Doch die jederzeit sichere Verfügbarkeit hat ihren Preis. Entsprechend niedrig sind die zu erwartenden Renditen. Wenn du dein Geld auf Tagesgeldkonten parkst, bist du dem Risiko der Inflation ausgesetzt. Auf lange Sicht verliert dein Geld schleichend an Wert.

Die Zahlen sprechen für sich:

Unser Tipp: Dein Liquiditätspuffer sollte so groß wie nötig und so niedrig wie möglich sein.

Wichtig ist, dass du in jedem Fall eine Notfallreserve aufbaust, um plötzliche Ausgaben oder Arbeitslosigkeit stemmen zu können – ohne dich zu verschulden.

Ich habe mir beispielsweise privat eine Notfallreserve in Höhe der Gesamtkosten für meinen Lebensunterhalt (inkl. Miete, Lebensmittel & Co.) für ein halbes Jahr aufgebaut. So hab ich in jedem Fall einen Puffer für unerwartete Ausgaben und muss mich nicht verschulden.

Vorteile:

  • Kurzfristige Verfügbarkeit ist möglich
  • Keine (Tagesgeld & Festgeld) bzw. nur geringe Kursschwankungen (Geldmarktfonds)
  • Anlagebeträge unterliegen zum großen Teil der Einlagensicherung, die die Sicherheit der Anlage garantiert

Nachteile:

  • SEHR geringe Renditen aufgrund des aktuellen Niedrigzinsumfeldes
  • Renditen sind unterhalb der Inflationsrate, das bedeutet realen Kaufkraftverlust
  • Zinseszinseffekt greift aktuell wenig bis gar nicht

Anleihen

Anleihen sind festverzinsliche Wertpapiere.

Das heißt, du bekommst für einen konkreten Zeitraum vorab festgelegte Zinszahlungen. Am Ende der Laufzeit erhältst du deinen ursprünglichen Anlagebetrag zurück.

Klingt wie ein Kredit? Funktioniert auch sehr ähnlich.

Unternehmen oder Staaten geben diese Anleihen aus und beschaffen sich so Kapital.

Das bedeutet konkret: Du leihst einem Schuldner, z.B. der Bundesrepublik Deutschland oder der Siemens AG dein Geld. Dieser Schuldner muss dir dein Kapital zuzüglich Zinsen zurückzahlen.

Als Anleger erhältst du kontinuierlich einen festen Betrag. Die klare Planbarkeit der Erträge ist der große Vorteil dieser Anlageklasse.

Doch auch sie hat Risiken, die du nicht unterschätzen darfst.

Risikofaktoren sind hauptsächlich die Bonität (bzw. Zahlungsfähigkeit) des Schuldners und die Laufzeit. Je höher die Bonität des Schuldners und je kürzer die Laufzeit, desto niedriger ist das Risiko (Griechische oder italienische Staatsanleihen haben nicht umsonst eine höhere Rendite als deutsche Staatsanleihen).

Möchtest du dein Geld möglichst sicher verwahren, eignen sich Staatsanleihen mit höchster Bonität und einer kurzen Laufzeit von unter zwei Jahren.

Anleihen von bonitätsstarken Schuldnern mit längeren Laufzeiten werfen aber nur niedrige Renditen ab (insbesondere dann, wenn man sie bis zur Endfälligkeit hält). Aktuell liegen diese im Durchschnitt bei ca. 0,5%. Zur Info: Die Inflationsrate in Deutschland liegt bei durchschnittlich 1,5% - du solltest also nicht dein ganzes Geld in solche Wertpapiere investieren.

Bonuswissen: Änderungen des Marktzinsniveaus beeinflussen die Kursbewegung von Anleihen. Der Kurs einer Anleihe steigt, wenn die Zinsen fallen. Umgekehrt fallen die Kurse, wenn die Zinsen steigen.

Beim Kauf von Anleihen, die in ausländischen Währungen herausgegeben wurden, gehst du zudem ein Wechselkursrisiko ein. Auch das solltest du dir bewusst machen.

Vorteile:

  • Zinserträge sind in der Regel planbar
  • Anleihen von bonitätsstarken Schuldnern mit geringer Restlaufzeit unterliegen in der Regel geringen Kursschwankungen
  • Der weltweite Anleihenmarkt bietet viele Möglichkeiten für Investoren mit unterschiedlichen Risikoprofilen

Nachteile:

  • Bonitätsstarke Schuldner zahlen aufgrund des Niedrigzinsniveaus nur bescheidene Zinsen, die teilweise unterhalb der Inflationsrate liegen
  • Bei längeren Laufzeiten können bei einer Veränderung des Marktzinsniveaus die Kursschwankungen erheblich sein
  • Investitionen in einzelne Anleihen sind in der Regel nur ab bestimmten Mindestanlagesummen möglich (min. 1000er Stückelungen)

Unser Tipp: Ein breit gestreutes Anleihen-Portfolio kannst du dir am leichtesten mit Hilfe von ETFs aufbauen.

Immobilien

Die Deutschen lieben Immobilien.

Der Kauf eines Eigenheims oder einer Wohnung gehört zur beliebtesten Anlageform.

Doch das bindet meistens sehr viel Kapital und birgt die Gefahr des Klumpenrisikos: Wer sein komplettes Vermögen in ein Haus steckt, kann sein Vermögen nicht mehr streuen. Außerdem kann der Wert eines Hauses auch sinken: Zum Beispiel, wenn in der Nähe des Hauses eine Straße oder eine Industrieanlage gebaut wird.

Die gute Nachricht: Es gibt neben dem direkten Kauf einer Immobilie auch weitere Wege, um in Immobilien zu investieren.

Zum Beispiel über Immobilienfonds (bzw. Immobilien-ETFs) oder sogenannte REITs (Real-Estate-Investment-Trust).

Der Vorteil: Du profitierst langfristig von der Entwicklung zahlreicher attraktiver Gewerbeimmobilien. Gut vermietete Bürogebäude, gefragte Einkaufszentren und Hotels ermöglichen eine stabile Wertentwicklung.

Immobilienfonds haben in der Regel eine geringere Schwankungsbreite, sind also nicht so risikoreich wie Aktienfonds. Die durchschnittliche Rendite von Immobilienfonds liegt bei ca. 2%.

Das solltest du wissen: Immobilientypische Risiken, wie z.B. das Mietausfallrisiko, können zur Wertminderung der Anlage führen (siehe Corona-Krise). Auch Konjunkturzyklen beeinflussen die Wertentwicklung des Immobilienmarktes.

Vorteile:

  • Immobilien geben die Möglichkeit zur Erwirtschaftung einer stabilen und attraktiven Rendite
  • Immobilien sind Sachwerte und können unter bestimmten Voraussetzungen (u.a. einer guten Lage der Immobilie) einen guten Schutz vor Inflation bieten
  • Immobilieninvestitionen können steuerliche Vorteile mit sich bringen
  • Über Immobilienfonds und REITs kannst du in eine breite Palette an Immobilien investieren

Nachteile:

  • Die Investition in nur eine einzige Immobilie kann ein erhebliches Klumpenrisiko darstellen
  • Die Bewirtschaftung einer Immobilie erfordert vertieftes Wissen und sollte einem Profi überlassen werden
  • Die gestiegenen Immobilienpreise der letzten Jahre und die niedrigen Zinsen können dazu verleiten, eine überteuerte Immobilie zu erwerben

Unser Tipp: Beschäftige dich intensiv und rational mit dem Thema „Immobilie als Kapitalanlage“ und stell dir die Frage, ob eine so kapitalintensive Investition wirklich Sinn für dich macht.

Überprüfe zunächst, ob Immobilienfonds oder REITs geeignete Alternativen zum Direktinvestment für dich sein können.

Rohstoffe

Zu den klassischen Rohstoffen gehören Gold, Silber, Öl, Kohle, Weizen oder Kaffee.

In Rohstoffe zu investieren, birgt einige Tücken.

Bei jedem Rohstoff gibt es jeweils andere Faktoren, die den Preis beeinflussen können.

Zum Beispiel hängt der Ölpreis sehr stark von der weltweiten Konjunktur ab. Bei Agrarrohstoffen beeinflusst das Wetter deren Entwicklung. Umwelteinflüsse wie Hurrikane oder Dürreperioden können den Preis in die Höhe schnellen lassen, wenn sich das verfügbare Angebot auf dem Weltmarkt plötzlich verknappt.

Ob Rohstoffe als Beimischung für dein Portfolio sinnvoll sind, ist schwer zu sagen. Gold zum Beispiel gilt bei vielen Anlegern als absolut krisensicher und wird immer dann attraktiv, wenn Menschen das Vertrauen in das Finanzsystem verlieren.

Ich selbst investiere nur einen kleinen Teil meines Vermögens in Gold.

Das solltest du wissen: Gold wirft keine Zinsen ab. Es muss gelagert werden, was ebenfalls Geld kostet. Der Goldkurs kann stark schwanken. Und vor allem: Gold an sich ist nicht produktiv. Es erarbeitet keine Gewinne wie die Unternehmen, in die Aktionäre investieren.

Gold kann am besten mit einer Versicherung auf ein schlechtes Finanzsystem verglichen werden. Läuft es mal schlecht, steigt der Kurs – läuft es gut, sinkt er.

Vorteile:

  • Rohstoffe können einen Inflationsschutz darstellen, da Rohstoffpreise in der Regel mit einer zunehmenden Inflation ebenfalls steigen
  • Gold hat sich in Form einer Beimischung zum Gesamtvermögen als Krisenwährung etabliert
  • Gold kann physisch erworben werden (Barren und Münzen), aber auch in Form von Wertpapieren als sogenannte ETC (Exchange Traded Commodities)

Nachteile:

  • Die Rohstoffmärkte sind überwiegend intransparent und schwer einzuschätzen
  • Die Spekulation auf die Preisentwicklung von Agrarrohstoffen ist ethisch bedenklich und steht im Verdacht, globale Nahrungskrisen zu verschärfen
  • Rohstoffe unterliegen in der Regel recht starken Kursschwankungen

Unser Tipp: Für einen Teil des Gesamtportfolios macht die Beimischung von Rohstoffen Sinn. Achte aber darauf, dass du auch hier sehr breit streust und du die Produkte, in die du investierst, auch wirklich verstehst.

Gegenstände mit Sammlerwert

Oldtimer, Uhren, Möbel, Turnschuhe, Rotweine, Kunstwerke oder auch Lego: Wer Spaß an besonderen Sammlerstücken hat, kann das in seiner Vermögensstruktur berücksichtigen.

Das Risiko der Wertentwicklung ist nur schwer zu messen, denn: Verlässliche historische Renditedaten existieren bis auf den Oldtimer-Index nicht.

Ein weiterer Nachteil ist die Illiquidität dieser Vermögenswerte.

Wenn du kurzfristig verkaufen möchtest, findest du nur schwer einen Abnehmer oder/und machst hohe Verluste. Die Käufer für Sammlerstücke sind rar und es gibt keine Börse wie bei Aktien.

Zudem kostet die Lagerung und Instandhaltung eines Oldtimers beispielsweise oft sehr viel Geld.

Letztlich musst du selbst wissen, ob du eine besondere Leidenschaft zum Teil deiner Geldanlage machen möchtest.

Falls ja, empfehlen wir dir, dies nur für einen kleinen Bruchteil deines Vermögens zu tun.

Investiere nur das Geld, auf das du im Ernstfall auf lange Sicht – zum Beispiel für die private Altersvorsorge – gut verzichten kannst.

Vorteile:

  • Die Preisentwicklungen sind unabhängig von Börsenkursen und Zinsentwicklungen
  • Die Verbindung von Hobby und Geldanlage ist möglich
  • Überdurchschnittliche Gewinne sind bei entsprechendem Know-How möglich

Nachteile:

  • Gute Marktkenntnisse und spezielles Fachwissen sind Grundvoraussetzung für den Anlageerfolg
  • Es fallen häufig hohe Kosten für die Lagerung der Objekte an
  • Es gibt ein hohes Risiko von Fehlinvestitionen, da ein etablierter Anlegerschutz nicht vorhanden ist

Unser Tipp: Von dieser Anlageklasse sollten Anfänger die Finger lassen. Solltest du entsprechendes Fachwissen oder Zugang zu Experten haben, bereitet die Beimischung alternativer Anlagen mit Sammlerwert nicht nur emotional, sondern auch rational Freude.

Fazit: Breit streuen, innerhalb und zwischen Anlageklassen

Fakt ist: Für dein Geld ist alles besser, als nichts zu tun.

Ganz egal, ob dir Stabilität, Verfügbarkeit, Rendite oder Planbarkeit besonders wichtig sind:

Gehe deinen Vermögensaufbau aktiv an.

Das Wichtigste: Die richtige Mischung macht‘s.

Setze bei deiner Geldanlage immer auf mehrere Anlageklassen und denk auch daran innerhalb der jeweiligen Anlageklasse breit zu streuen.

Um dir bei dem Thema eine erste Orientierung zu geben, haben wir den #1 ETF-Leitfaden geschrieben, in dem du lernst, wie du in wenigen Schritten dein eigenes ETF-Portfolio aufbauen kannst.

Die häufigsten Fragen rund um Anlageklassen

Als Anlageklasse wird eine Gruppe gleichartiger Anlagen bezeichnet, die gemeinsame - für Wertentwicklung, Performance und Risiko relevante - Merkmale aufweisen. Aus diesem Grund verhalten sich diese Anlagen oft ähnlich, wenn sich finanzwirtschaftliche Rahmenbedingungen ändern. Häufig gelten für sie die gleichen gesetzlichen Grundlagen und Regulierungsvorschriften.

In der Praxis werden häufig folgende Anlageklassen unterschieden: Aktien, Anleihen, Immobilien, Geldmarktinstrumente, Rohstoffe und alternative Sachwerte.

Besteht das Portfolio (Wertpapierdepot) eines Anlegers aus lediglich einer Anlageklasse, so weist dieses Portfolio ein maximales Klumpenrisiko auf. Durch eine sogenannte Diversifikation des Anlageportfolios lassen sich viele Risiken im vornherein minimieren. So können Verluste bei einem Wert durch andere ausgeglichen werden. Entscheidende Bedeutung kommt dabei der Auswahl der einzelnen Werte und deren Gewichtung im Portfolio zu.

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