Investieren lernen, leicht gemacht

So lässt du dein Geld für dich arbeiten.

Wir zeigen dir, wie du clever Vermögen aufbaust, damit du im Ruhestand alle Freiheiten genießen kannst, die du brauchst.

investieren-lernen-neu

Investieren lernen: Die Basics

Warum solltest du überhaupt Investieren lernen? Das ist eine Frage, die sich viele Menschen stellen. Anstelle einer langen Rede, zeige ich dir einfach mal ein paar Fakten, die dich schnell überzeugen werden.

  • 18,20 Prozent aller Senioren sind von Altersarmut bedroht
  • Spareinlagen von Deutschen verlieren pro Jahr ca. 40 Mrd. Euro an Kaufkraft
  • Der Zins wird in den kommenden 20-30 Jahren nicht zurückkommen
  • Das Rentenniveau wird stetig sinken. Wer heute ins Berufsleben einsteigt, wird trotz maximaler Rentenpunkte noch nicht einmal 40 Prozent seines letzten Nettoeinkommens erhalten.
  • Ein frühzeitiger Ruhestand ab 55-60 Jahren ist nur mit einer ausreichenden Kapitalbasis möglich – diese entsteht nicht auf dem Sparbuch.

Ich könnte diese Liste noch um zahlreiche Dinge ergänzen – du solltest jedoch langsam ein Gespür dafür bekommen, warum es Sinn macht sich frühzeitig mit dem Thema Vermögensaufbau zu beschäftigen.

Investieren bedeutet nichts anderes, als dass du dein Geld für dich arbeiten lässt. Du kannst es in zahlreiche Anlageklassen (Aktien, Staatsanleihen, Rohstoffe, Gold, Immobilien, Kryptowerte) anlegen.

Durch die positive Wertentwicklung steigt dein Geld, ohne dass du aktiv dafür arbeiten musst. Natürlich gibt es ein paar Grundregeln, die du beachten solltest, um dein Risiko zu minimieren.

Verstehe, was Diversifikation, ETFs und Risiko bedeuten

Bevor du mit deiner Geldanlage loslegst, solltest du ein paar Grundregeln und Begriffe verstehen. Das sind die wichtigsten:

Risiko:

Das Risiko (oder Volatilität) zeigt dir, wie stark dein Investment schwankt. Je größer ein Wertpapier schwankt, desto risikoreicher ist es.

Um die Schwankungen in deinem Portfolio zu reduzieren, solltest du deine Geldanlage auf mehrere Wertpapiere verteilen. Dadurch reduzierst du Klumpenrisiken.

Zinseszinsen sind Zinsen auf Zinsen. Sie sind dein Triebwerk beim Vermögensaufbau. 100 Euro bei 5 Prozent ergeben nach einem Jahr 105 Euro. Nach 2 Jahren sind daraus 110,25 Euro geworden. Die zusätzlichen 0,25 Euro beruhen auf dem Zinseszins.

Inflation:

Als Inflation wird die Geldentwertung durch Preiserhöhungen bezeichnet. Die Inflation wir an den Preisen für einen Warenkorb gemessen, der für die Nachfrage in einer Volkswirtschaft repräsentativ ist.

Investieren lernen beginnt damit zu verstehen, wie die Finanzwelt funktioniert. Über 90 Prozent der Entscheidungen an der Börse werden rein emotional getroffen.

Je besser du die Dinge verstehst, desto weniger anfällig bist du für impulsive Reaktionen auf eine Marktkorrektur oder einen kleinen Crash.

Schnapp dir 30 Minuten pro Tag ein Buch und lese – das ist dein erstes und bestes Investment.

Welche Anlagestrategie passt zu dir?

Jetzt weißt du, dass du investieren solltest und kennst die Bedeutung von Begriffen wie Risiko, Diversifikation und Co. in- und auswendig? Dann bist du bereit deine Anlagestrategie zu wählen.

Fang zunächst einmal damit an dir Ziele zu setzen, anhand derer du entscheidest, ob du dein Geld investieren oder sparen solltest. Für kurz- und mittelfristige Ziele (0-8 Jahre) solltest du dein Geld auf dem Tagesgeldkonto parken. Hier gilt es eine schnelle Verfügbarkeit zu garantieren. Zu diesen Zielen fällt z.B. dein Notgroschen, eine Hochzeit oder auch die langersehnte Weltreise.

Zu den langfristigen Zielen (>9 Jahre) zählt deine private Altersvorsorge, ein Eigenheim oder auch eine finanzielle Absicherung für deinen Nachwuchs. Dieses Geld kannst du getrost in ein breit gestreutes ETF-Portfolio investieren, da du kurzfristige Schwankungen entspannt aussitzen kannst.

Je nachdem wie groß deine Risikotoleranz ist, kannst du verstärkt auf risikoreiche Anlageklassen (z.B. Aktien) setzen. Denk dran: risikoreich bedeutet gleichzeitig, dass du im Normallfall auch hohe Ertragschancen hast.

Folgende Anlageklassen stehen dir zur Verfügung:

anlageklassen-geldanlage

Bau dir dein erstes ETF-Portfolio auf

Jetzt ist es so weit. Du kennst alle relevanten Anlageklassen, kannst deine Risikotoleranz abschätzen und weißt, dass du nur das Geld investieren solltest, auf das du mindestens 10 Jahre verzichten kannst (d.h. langfristige Ziele).

Investieren lernen beginnt mit dem Aufbau von Wissen, mit der Erfahrung kommen jedoch erst die Ergebnisse. Im letzten Schritt geht es also darum, dass du dir ein ETF-Portfolio aufbaust. Die Gewichtung der jeweiligen Anlageklassen ist abhängig von deinem Risikoprofil. Je mehr Risiko du tragen kannst, desto höher darf deine Aktienquote sein.

Wir empfehlen dir in jedem Fall auf eine breite Diversifikation innerhalb und zwischen Anlageklassen zu setzen. Konkret bedeutet das z.B., dass du auf ein globales Aktienportfolio setzt und zusätzlich noch Anleihen, Rohstoffe und Immobilien in dein Portfolio aufnimmst.

Zu jeder Anlageklasse gibt’s den passenden ETF:

Grafik_ETF-Anlageklasse

Häufige Fragen - FAQ

Das liegt daran, dass negative Ereignisse an den Börsen medial stark aufgebläht werden. Es ist vergleichbar mit einem Flugzeug-Absturz. Die meisten Menschen haben Angst vorm Fliegen, obwohl es nachweislich das sicherste Transportmittel ist.

Bei Aktien ist es ähnlich. Sie sind die wichtigste Anlageklasse, um Vermögen aufzubauen. Je langfristiger du im Markt investiert bist, desto höher sind deine Gewinnchancen.

Je früher du startest, desto besser. Das liegt daran, dass du stärker vom Zinseszinseffekt profitieren kannst. Mit der Zeit nimmt dieser seinen Lauf und lässt dein Vermögen exponentiell wachsen.

Aus dem Grund lohnt es sich auch schon ab kleinen Sparraten Geld zu investieren. Langfristig können 25 Euro pro Monat zu einem stattlichen Vermögen heranwachsen.

Es ist eigentlich ziemlich leicht dir ein ETF-Portfolio aufzubauen. Wer jedoch überhaupt keine Lust hat, sich um seine Geldanlage zu kümmern, ist mit einem Robo-Advisor gut beraten.

Die Kosten sind zwar im Durchschnitt um ca. 0,60 Prozent p.a.höher als bei einem selbst gemanagten ETF-Portfolio aber das bleibt weiterhin die bessere Alternative, als das Geld auf dem Sparbuch zu parken.

Du kannst nie risikofrei investieren – du kannst jedoch deine Risiken minimieren.

Das geht, in dem du deine Geldanlage breit diversifizierst und langfristig am Markt bleibst. Klingt einfach, ist es auch.

Das ist dir überlassen. Wir empfehlen dir in jedem Fall zu ETFs, da du hier mit wenigen Käufen bereits einen großen Grad an Diversifikation realisieren kannst.

Außerdem zeigen zahlreiche Studien, dass es sich langfristig (>10 Jahre) nicht lohnt zu versuchen, den Markt zu schlagen.

Mit dem Markt zu gehen ist bis dato die beste Anlagestrategie. Falls du noch individuelle Fragen hast, kannst du diese gerne mit uns im Finanzcoaching besprechen.

Bist du bereit, dein Geld für dich arbeiten zu lassen?

Teile diesen Leitfaden mit deinem Freuden, damit auch sie investieren lernen.

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on whatsapp

Website Design by Felicis Design

Folge uns auf Social Media