Passives Einkommen Generieren: 33 seriöse Tipps für 2020

Carlos | September 2020 | 5 Minuten

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Das Wichtigste in Kürze:
  • Passives Einkommen zu generieren, ist die Basis für mehr finanzielle Unabhängigkeit.
  • Der Aufbau eines passiven Einkommensstroms ist gerade am Anfang mit einem hohen zeitlichen Aufwand verbunden. Mit der Zeit wird dieser kleiner.
  • Es gibt viele Möglichkeiten, jeder muss den für sich passenden Weg finden. Dieser ist abhängig von deinen Skills, deiner Ausdauer und deinen Zielen.
  • Einige Wege sich passive Einkommensströme aufzubauen wären: Investitionen (Dividendenaktien, Immobilien oder P2P-Kredite), ein eigenes Online-Unternehmen (Nischen-Blog, E-Commerce, Online-Kurse) und vieles mehr.
  • Steuerlich wird passives Einkommen wie „normales“ Einkommen behandelt. Es gibt jedoch ein paar Fälle (Gewerbeanmeldung), bei denen du gewisse Dinge berücksichtigen solltest.

Bevor wir in den Leitfaden einsteigen, solltest du eines wissen: Du wirst hier nicht lernen, wie du innerhalb von 4 Wochen 10.000 Euro jeden Monat nebenbei verdienst. Vergiss die Versprechen, die dir „skurrile“ Finanzcoaches machen.

Es gibt sinnvollere Wege, deine Zeit und dein Geld zu investieren.

In diesem Leitfaden wirst du lernen, wie du für dich clevere Wege entdeckst, deine finanzielle Unabhängigkeit schneller und vor allem gesünder zu erreichen, als es dir die Gesellschaft vorgibt.

Gemeinsam werden wir lernen:

  • was passives Einkommen überhaupt ist,
  • warum du dir einen passiven Einkommensstrom aufbauen solltest,
  • wie viel passives Einkommen du verdienen kannst,
  • +33 Ideen, wie du passives Einkommen generieren kannst,
  • und wie du dein passives Einkommen versteuern musst.

Bist du bereit? Dann geht’s los!

Kapitel 1:

Was ist passives Einkommen?

Glaubst du, dass ein Apfelbaum von heute auf morgen jeden Tag 100 Äpfel abwirft?

Wahrscheinlich nicht.

Er muss zunächst gekauft, am richtigen Ort gepflanzt und gegossen werden, bevor er anfangen kann zu wachsen. Nach und nach entstehen dann Erträge in Form von roten, saftigen Äpfeln.

Am Ende des Tages verhält es sich mit passivem Einkommen ähnlich.

Bevor wir tiefer in die Erklärung einsteigen, lass uns einen kurzen Blick auf die allgemeine Definition von passivem Einkommen werfen:

Passives Einkommen bedeutet, dass du weiterhin bezahlt wirst, auch wenn deine Arbeit erledigt ist. Darin enthalten sind Lizenzgebühren für Bücher, Filme oder Musik. Aber auch Investitionen in Immobilien und Wertpapiere sind Formen passiver Einkommensquellen, da du physisch nicht anwesend sein musst, um daraus Cash-Flow zu generieren.

Falls dir die Definition noch nicht hilft, mach dir keine Sorgen – wir haben noch zwei Grafiken für dich.

Die erste Grafik zeigt das Leben der meisten Menschen. Wir arbeiten von 9-17 Uhr und erhalten am Ende des Monats unser Gehalt.

Unser Zeitaufwand und Einkommen entwickeln sich linear und sind eng aneinandergekoppelt.

Jetzt wird’s spannender.

Kennst du das Gefühl, wenn du im Winter einen Berg hochkletterst, um anschließend wieder runterzurodeln?

In der zweiten Grafik investieren wir begrenzt Zeit in ein Projekt (Klettern) und erhalten im Anschluss an die Arbeit für einen unbestimmten Zeitraum eine finanzielle Entlohnung, die an keine Arbeitsstunden geknüpft ist (Rodeln).

Zeitaufwand und Einkommen sind entkoppelt. Das ist passives Einkommen.

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Lass dich nicht täuschen: Ohne vorherigen Arbeitsaufwand kannst du kein passives Einkommen generieren.

Es ist schlichtweg falsch, zu glauben, dass das Geld einfach so vom Himmel fällt. Wenn du eine passive Einnahmequelle aufbauen möchtest, musst du zunächst viel Zeit und (teilweise) auch Geld in das entsprechende Projekt investieren.

"Viele Menschen stellen sich ein Leben mit passivem Einkommen so vor, als würden sie den ganzen Tag sorglos am Strand liegen. Das ist aber nicht der Fall."

- Gary Vaynerchuk

Aber: Richtig umgesetzt, ist ein passiver Einkommensstrom eine dankbare Abkürzung auf dem Weg in Richtung finanzieller Unabhängigkeit.

Außerdem minimierst du viele Risiken, die jeden von uns treffen können.

Welche das sind, erfährst du im nächsten Kapitel.

Kapitel 2:

Warum du dir einen passiven Einkommensstrom aufbauen solltest

Du kennst sicherlich die Regel „Lege nicht alle Eier in einen Korb“, nicht wahr?

Dann weißt du bestimmt auch, dass die Regel jeden Bereich deines Lebens – und insbesondere – deine Finanzen betrifft.

Nichts ist sicher. Du kannst Dinge wie Krankheit, Jobsicherheit oder die Entwicklung des Rentensystems nicht kontrollieren – oder zumindest nicht direkt.

Und ganz ehrlich: Ob du selbst mit einem gut bezahlten Job und bester Gesundheit in 30 Jahren eine Rente erhältst, von der du und deine Familie gut leben können, ist alles andere als sicher.

Was du jedoch frühzeitig steuern kannst, ist die Verteilung dieser Risiken auf viele verschiedene Einkommensströme. Stichwort: Diversifikation. Das verschafft dir Luft zum Atmen und ein deutlich stärkeres, finanzielles Fundament – auch in Krisenphasen.

Vergleich es mit deinem Körper. Je mehr Vitamine du zu dir nimmst, je mehr Sport du machst, desto widerstandsfähiger ist dein Körper gegen Krankheiten. Mit deinen Finanzen läuft es ganz genauso.

"Der Schlüssel zu finanzieller Unabhängigkeit und großem Wohlstand besteht in der Fähigkeit einer Person, verdientes Einkommen in passives Einkommen umzuwandeln."

- Robert Kiyosaki

Kapitel 3:

Wie viel passives Einkommen kannst du verdienen?

Es gibt zahlreiche Geschichten zum Thema, die dir das Gefühl vermitteln, dass du einfach einen Blog starten oder ein E-Book schreiben musst, um zwei Wochen später bereits 10.000 Euro pro Monat zu verdienen.

Sorry, das funktioniert „normalerweise“ nicht.

Passive Einkommensströme zu generieren, ist keine kurzfristige Strategie. Es erfordert vielmehr:

  • Kreativität
  • Risikobereitschaft
  • eine sinnvolle Strategie
  • Lernbereitschaft
  • und (langfristiges) Durchhaltevermögen.

Hand aufs Herz: Einige Personen schaffen es, mit einem passiven Einkommensstrom viel Geld zu verdienen. Du kannst es auch schaffen.

Viel wahrscheinlicher wirst du jedoch aus mehreren passiven Einkommensquellen jeweils ein wenig Geld verdienen – und das ist auch gut so. Lieber drei kleinere Einkommen als ein großes Einkommen.

Klingt komisch, aber denk einfach mal an die Eier, die du nicht alle in einen Korb legen solltest.

Wie viel du verdienen wirst, ist pauschal schwer zu beantworten. Du kannst mit einem Blog 400 Euro oder 14.000 Euro im Monat verdienen. Dein E-Book kann zum Kassenschlager, aber auch zum Flop werden.

Du wirst viel ausprobieren müssen, bis du etwas findest, das dir viel Spaß macht und/oder viel Geld bringt. Wirst du fündig, fokussiere dich darauf.

Um dir die Suche zu erleichtern, haben wir im nächsten Kapitel 33 Ideen zusammengefasst, aus denen du passives Einkommen generieren kannst.

Lass’ uns mal gemeinsam reinschauen.

Kapitel 4:

Passives Einkommen generieren: 33 seriöse Ideen

Mehrere passive Einkommensströme zu generieren, war – dank moderner Technologie – noch nie einfacher. Unsere 9-to-5 Jobs sind lange keine (echte) Einschränkung mehr.

Finanzielle Unabhängigkeit ist zum Greifen nahe.

Selbst mit einem Vollzeitjob kannst du deine Unabhängigkeit mit passivem Einkommen stärken. Du musst nur bereit sein, die Extra-Meile zu laufen.

Prinzipiell existieren fünf Hauptquellen für passives Einkommen:

  • Hochverzinste Spar- und Tagesgeldkonten
  • Passives Einkommen mit Investments
  • Aufbau eines Online-Unternehmens
  • Vermietung privater Vermögenswerte
  • Dinge, die du im Alltag machst

Um dir direkt ein Gespür für den dahinterstehenden Aufwand zu geben, haben wir den Ideen jeweils einen BS-Score zugeordnet, der dir zeigt, wie viel Aufwand du (voraussichtlich) investieren musst, bevor du anfängst, Geld zu verdienen.

Ein BS-Score von „1“ bedeutet wenig Aufwand, während du bei einem Score von „5“ zu Beginn mit sehr viel Arbeit rechnen musst.

Hochverzinste Spar- und Tagesgeldkonten

Das ist der wahrscheinlich bequemste Weg, passives Einkommen zu generieren. Mittlerweile sollte jedoch jedem klar sein, dass deutsche Banken keine Zinsen mehr auf Spareinlagen zahlen.

Falls du trotzdem nach einem Weg suchst, über Spar-/Tagesgeld-/oder Festgeldkonten mehr aus deinem Geld zu machen, solltest du mal bei Weltsparen oder Zinspilot vorbeischauen.

Dort findest du zurzeit bei 5 Jahren Laufzeit und einem Anlagebetrag von 5.000 Euro etwa solche Angebote.

Weltsparen: Übersicht der Zinssätze für Anlagen
Quelle: Weltsparen.de (Stand: 20.03.2020)

Es ist nicht viel, aber du schlägst zumindest die größte Bedrohung für dein Geld: Die Inflation.

BS-Score: 1

Passives Einkommen mit Investments

Dividendenaktien

Wenn du eine Aktie direkt oder über einen Dividenden-ETF hältst, kannst du je nach Unternehmen Dividenden kassieren. Eine Dividende ist nichts mehr als eine Gewinnausschüttung an die Aktionäre.

Dividendenaktien bieten langfristig gute Chancen Vermögen aufzubauen, da du im Endeffekt lediglich dafür bezahlt wirst, Aktien zu halten.

Denk dran: Nicht jedes Unternehmen schüttet Gewinne an seine Aktionäre aus – das ist freiwillig. Schau dir am besten bei finanzen.net die Kennzahlen zur Dividendenpolitik an, bevor du investierst.

Dividende Allianz Aktie
Quelle: finanzen.net (Stand: 20.04.2020)

Der deutsche Versicherungskonzern Allianz hat in den letzten Jahren immer eine Dividende von etwa 4,5% an seine Aktionäre ausgezahlt. Bei einem Aktienwert von 5.000 € zum Beispiel macht das 225 € pro Jahr.

Dividendenaktien kannst du relativ leicht über den onvista Aktienfinder identifizieren.

BS-Score: 1

Anleihen

Staatsanleihen sind tricky.

Da es sich hierbei um festverzinsliche Wertpapiere handelt bzw. einen Kredit, den du als Gläubiger einem Staat gewährst, denken die meisten Anleger nicht an die Risiken.

Wenn argentinische Staatsanleihen eine höhere Rendite verzeichnen als das deutsche Pendant, dann wird der Grund jedoch nicht in der Großzügigkeit der argentinischen Regierung, sondern vielmehr im erhöhten Ausfallrisiko liegen. Im Extremfall kannst du als Anleger deinen kompletten Kapitaleinsatz verlieren.

Achte beim Investieren stets auf eine breite Verteilung deiner Risiken. 90 % des Geldes in hochverzinsten Anleihen zu bunkern, ist keine gute Idee. Einen Teil deines Vermögens in ein diversifiziertes Anleihen-Portfolio zu investieren, ist wiederrum ein sinnvoller Ansatz.

BS-Score: 3

ETF Sparpläne & Robo-Advisor

Du kannst zweifellos einen Haufen Zeit in die Suche nach der perfekten Aktie investieren. Musst du aber gar nicht. Du kannst auch einfach auf passives Investieren setzen.

Dazu schnappst du dir einfach 5-10 ETFs auf verschiedene Anlageklassen (Aktien, Anleihen, Rohstoffe & Immobilien) und Regionen (Europa, Asien, USA & Co.) und lässt darauf einen automatisierten Sparplan laufen. Der Aufwand ist minimal.

Ist dir das schon zu viel Aufwand?

Dann setz auf einen sogenannten „Robo-Advisor“. Ein Robo-Advisor ist nichts anderes als eine digitale Plattform, die dein Geld automatisiert anlegt. Eine Übersicht über alle Anbieter auf dem deutschen Markt erhältst du auf brokervergleich.de.

BS-Score: 1

P2P-Kredite

P2P-Kredite haben in den vergangenen 5 Jahren deutlich an Beliebtheit gewonnen. Über Anbieter wie beispielsweise auxmoney, Mintos oder Bondora investierst du als Anleger in Kreditprojekte privater Personen.

Da die Risiken wenig überschaubar sind, ist das Ausfallrisiko solcher Investments relativ hoch. Das bekommst du als Investor jedoch auch mit einer hohen Rendite entlohnt. Auch hier gilt: breit streuen und Risiken minimieren.

BS-Score: 1

Vorteile P2P-Kredite

  • Stabile und vorhersehbare Rendite,
    Hohe Rendite (10-15% jährlich) sind möglich (jedoch risikobehaftet)
  • Neue Möglichkeit zu diversifizieren
  • Einfaches Investieren, bei einigen Anbietern sogar automatisiert
  • Niedrige Einstiegsbarrieren (ab 1 Euro, ohne Gebühren)
  • Derzeitige Trends und Prognosen sind sehr vielversprechend

Nachteile P2P-Kredite

  • keine allgemeine Handelsplattformen zum Handeln von P2P-Krediten (nur bei einzelnen Anbietern) – das führt zu einer geringen Liquidität
  • Durch keine staatliche Garantie abgesichert
  • Mikrokredite tragen hohes Risiko
  • wenig Erfahrung seitens Privatanleger
  • Ethisches Ungleichgewicht aufgrund hoher Zinssätze
  • Erlauben Aufnahme von Krediten in finanziell „unklugen“ Fällen. Plattformen fördern Verschuldung.

Crowdinvesting

In Immobilien zu investieren, erfordert einen hohen Kapitaleinsatz, den gerade junge Anleger nicht immer stemmen können. Dafür gibt es heute das Modell Crowdinvesting.

Beim Crowdinvesting investierst du gemeinsam mit einem großen Pool aus Anlegern in ein Immobilienprojekt, aus dem du laufende Zinszahlungen generieren kannst.

Du kannst teilweise schon ab 50 Euro einsteigen, um von der Entwicklung des Immobilienmarktes zu profitieren.

Anbieter in Deutschland für Immobilien Crowdinvesting sind zum Beispiel:

  • Bergfürst
  • Exporo
  • Zinsland
  • Rendity

BS-Score: 1

Krypto Staking

Das Staking von Kryptowerten lockt immer mehr Investoren an.

Das Prinzip ist relativ einfach. Beim Staking stellst du deine Kryptowerte dem Netzwerk zur Verfügung. Als Gegenleistung kannst du dich (im Erfolgsfall) über attraktive Zinserträge in der jeweiligen Kryptowährung freuen.

Renditen ab 20% pro Jahr sind keine Seltenheit – aber auch nicht ohne entsprechendes Risiko zu erzielen. Denk an die Problematik bei hochverzinsten Anleihen.

Die Angst vor einer ungesunden Marktentwicklung wie bei ICOs (Abkürzung für Initial Coin Offering) in den Jahren 2017 und 2018 ist heute noch nicht gerechtfertigt. Dennoch befinden wir uns in einer absoluten Experimentierphase und du solltest (bei Interesse) nur einen kleinen Teil (1-2%) deines Vermögens investieren.

Interessanter Fakt: Laut einer Studie der Stanford Universität kannst du die Wahrscheinlichkeit um 35 % erhöhen, die Inflation zu schlagen.

BS-Score: 2

Immobilie vermieten

Immobilien sind der absolute Klassiker beim Thema passives Einkommen. Hat man einmal eine Immobilie erworben, ist der restliche Verwaltungsaufwand entweder zu vernachlässigen oder an einen Verwalter abzugeben.

Ist das Objekt vermietet, wirft es monatlich ein passives Einkommen in Form der Mieteinnahmen ab. Gleichzeitig bieten Immobilien-Objekte im Falle von Wertsteigerungen ebenfalls zusätzliche Gewinne.

BS-Score: 3-4

Garagen vermieten

Eine clevere Alternative, die sich gerade in Großstädten anbietet, ist die Vermietung von Garagen.

In nahezu jedem Stadtkern sind Parkplätze rar. Mögliche Stellplätze für Autos werden lieber mit Wohn- oder Geschäftshäusern bebaut.

Parken kostet die Anwohner extra. Also sind auch Garagen in solchen Gegenden sehr beliebt. Es gibt kaum Leerstand und deren Wartung und Verwaltung ist überschaubar.

BS-Score: 3

REITs

Eine andere Möglichkeit kostengünstig in Immobilien zu investieren, sind REITs. REITs (Abkürzung für Real Estate Investment Trusts, „Riets“ ausgesprochen) sind börsennotierte Immobilien-Aktiengesellschaften, die zum überwiegenden Teil in Immobilien und Grundstücke investieren.

REITs generieren ihre Erträge aus Vermietung, Verpachtung und dem Verkauf von Immobilien.

Die Kurse von REITs reagieren sehr sensibel auf Zinssteigerungen und können je nach Marktsituation und Anlegerstimmung stark schwanken.

BS-Score: 2

Solaranlagen

Falls du Immobilien besitzt, solltest du in Betracht ziehen, diese mit Solaranlagen zu bestücken. Für den eingespeisten Strom in das Stromnetz wirst du regelmäßig bezahlt.

Ist die Anlage abbezahlt, winkt dir ein langfristig passives Einkommen.

BS-Score: 3

Aufbau eines Online-Unternehmens

Starte einen Blog

Mit ein wenig Unternehmergeist und viel Kreativität kann JEDER einen erfolgreichen Blog starten – es könnte nur eine Weile dauern, bis du erste Erfolge siehst.

Je mehr Zeit du investierst, desto größer der Erfolg.

Unser Geheimtipp: Lerne SEO, Social-Media-Marketing und baue dir eine coole Website.

Mit WordPress, Squarespace oder WIX ist das ein Kinderspiel. Der SEO-Blog von Brian Dean oder Neil Patel ist der heilige Gral schlechthin für Blogger. Dort wirst du eine Menge Wissen finden, das dir dabei helfen wird, deinen Blog auf #1 in den Suchmaschinen zu befördern.

Gerade wenn du ein passives Einkommen generieren möchtest, solltest du den Fokus auf Themen mit wenig Wettbewerb (Nischenseite) setzen.

Durch verschiedene Einnahmequellen wie laufende Werbeanzeigen (Google AdSense), Sponsoring und Affiliate-Marketing wird sich deine Arbeit langfristig auszahlen.

BS-Score: 2-3

Affiliate Marketing

Affiliate Marketing ist eine hervorragende Einnahmequelle für deinen Blog. Du kannst deinen Hörern/ Lesern/ Zuschauern thematisch relevante Produkte und Dienstleistungen vorstellen und über den Verkauf Provisionen kassieren.

BS-Score: 3

Erstelle und verkaufe E-Books, Bücher und Hörbücher

Hast du eine Geschichte, die du unbedingt erzählen möchtest? Oder kennst du dich mit einem Thema (z.B. Steuern, ETFs oder Segeln) besonders gut aus?

Als Autor musst du nicht länger auf einen Verlag warten, um deine Arbeit zu veröffentlichen. Dafür gibt es heute Plattformen wie Kindle Direct Publishing von Amazon, auf denen du innerhalb weniger Minuten dein E-Book hochladen und verkaufen kannst.

Passives Einkommen Generieren mit Kindle Direct Publishing

Wenn du dein Buch gut vermarktest (denk an Social Media oder einen Blog), wirst du mit der Veröffentlichung des E-Books weiteres passives Einkommen erzielen können.

Das E-Book kannst du außerdem auch als Hardcover oder Hörbuch auf Audible platzieren.

BS-Score: 3

Vermarkte deine Kreativität

Wenn uns der Film „Wolf of Wall Street“ eines vermittelt hat, dann, dass du alles verkaufen kannst.

Du hast eine Website gelauncht und dafür viel Zeit in ein eigenes Theme, Templates für Social Media, Excel-Tools für deine Leser, Icons etc. investiert?

Mit diesen Ressourcen kannst du ganz einfach eine weitere passive Einkommensquelle öffnen, indem du deine Vorlagen auf Plattformen wie Creative Market, Flaticon oder Etsy verkaufst.

BS-Score: 3

Bau dir ein T-Shirt Business auf

T-Shirts mit lustigen und intellektuellen Sprüchen sind und bleiben im Trend.

Es gibt mittlerweile mehrere Plattformen (z.B. Spreadshirt oder Zazzle), die dir beim Aufbau von einem T-Shirt-Business helfen.

Bedeutet konkret: Du überlegst dir ein cooles Design und die Plattform übernimmt den Rest – von der Produktion über den Online-Shop bis hin zur Kaufabwicklung. Das Ganze funktioniert natürlich nicht nur mit Shirts, sondern auch mit Beuteln, Tassen, Pullovern und weiteren Produkten.

Falls dir gerade Kreativität fehlt, hole sie dir woanders: Durchforste Instagram oder Pinterest einfach mal nach lustigen Memes. Dort wirst du ganz schnell fündig.

BS-Score: 2

Entwickle eigene Alexa Skills

„Alexa: Bau mir einen passiven Einkommensstrom auf!“

Sorry, so einfach ist das leider nicht.

Mit Alexa kannst du dennoch Geld verdienen. Ähnlich wie mit einer App kannst du lernen, Alexa Skills zu programmieren. Skills sind sprachgesteuerte Fähigkeiten, die auf Amazons Alexa installiert werden. Schau mal bei Codecademy vorbei: Dort findest du zahlreiche Kurse zum Thema.

Sobald du deinen eigenen Skill veröffentlicht hast, kannst du Alexa Developer Rewards in unterschiedlichen Kategorien (Lifestyle, Spiele, Gesundheit und Fitness) erhalten.

Die Belohnungen hängen vom Engagement der Nutzer ab und werden monatlich ausgezahlt.

BS-Score: 4

Verkaufe Stock Fotos

Du bist ein leidenschaftlicher Fotograf oder Grafikdesigner und der Meinung, deine Bilder und Grafiken (z.B. Illustrationen oder Animationen) könnten auch anderen Menschen gefallen?

Dann stelle sie doch auf Plattformen wie iStocks, shutterstock oder Lottie ein und erhalte pro Verkauf eine kleine Provision.

Falls du Grafiken verkaufen möchtest, aber noch keine Ahnung hast, wie du sie selbst entwickelst, kannst du auf Plattformen wie Udemy sehr günstig Online-Kurse belegen. Ich habe mir zum Beispiel innerhalb einer Woche Adobe After Effects Kenntnisse angeeignet, mit denen ich heute auf Lottie ein wenig Geld verdiene.

BS-Score: 2

Verkaufe deine Musik

Ähnlich verhält es sich auch mit deiner Musik. Du kannst deine Melodien, Soundtracks und Jingles an Unternehmen, Video-Produzenten oder Musiker lizenzieren.

Auch auf Soundcloud kannst du deine Produktionen relativ einfach monetarisieren.

BS-Score: 3

Verdiene Geld mit Online-Kursen

Online-Kurse sind nicht auf bestimmte Themen beschränkt. Bist du zum Beispiel ein absoluter SEO-Nerd? Entwickle einen Kurs! Hast du viel Erfahrung mit WordPress oder einem anderen CMS? Entwickle einen Kurs!

Udemy ist eine exzellente Plattform, auf der du deine Kurse hosten kannst. Außerdem profitierst du dort direkt von den bereits existierenden Nutzern.

Worin auch immer du gut bist – es wird sich immer ein Publikum finden.

Falls du keine Lust hast, vor der Kamera zu stehen, kannst du dein Wissen auch in ein E-Book oder Hörbuch verpacken und verkaufen (s.o.).

BS-Score: 4

Verkaufe deine Lehrmaterialien

Als Lehrer kannst du ganz einfach deine Lehrmaterialien an andere Kollegen verkaufen und so passives Einkommen generieren. Das geht zum Beispiel über die Plattform Lehrermarktplatz.

Ganz ehrlich: Die Lehrmaterialien entwickelst du sowieso – warum nicht also dein Wissen für eine kleine Entschädigung teilen?

BS-Score: 1

Baue Spendenbuttons in deinen Blog ein

Unterschätzt, aber unglaublich effektiv sind Spendenbuttons in Blogs.

Das Leben besteht immer aus einem „Geben und Nehmen“.

Du darfst niemals vergessen, dass du viel Zeit und Energie in den Content investierst, den du für deine Leserschaft entwickelst. Eine kleine Spende ist kein Zeichen von Ausbeutung, sondern ein Zeichen von Dankbarkeit für deine wertvolle Arbeit.

Die Buttons lassen sich mit einem Plugin (z.B. bei WordPress) relativ schnell auf deiner Website integrieren.

BS-Score: 1

Vermietung privater Vermögenswerte

Vermiete dein Auto

Du bist auf Reisen und dein Auto steht die meiste Zeit ungenutzt herum? Dann vermiete es doch! Ich kenne viele Menschen, die auf diese Art sogar ihren kompletten Urlaub finanzieren konnten.

Die Rechnung ist ganz einfach: 14 Tage Urlaub x 50 Euro Tagesmiete = 700 Euro passives Einkommen. Je nach Automodell wirst du mehr oder weniger einnehmen.

Das Spannende ist, dass privates Carsharing durch immer mehr Plattformen (z.B. Drivy) ein Kinderspiel geworden ist.

Kleiner Bonus: Carsharing ist nicht nur eine gute Quelle für passives Einkommen, sondern auch ein dankbarer Beitrag zum Umweltschutz.

BS-Score: 1

Vermiete deine Wohnung oder ein Zimmer

Gerade Studenten, die im Auslandssemester sind, setzen auf Untervermietung, um in den Monaten keine zusätzlichen Kosten tragen zu müssen.

Fährst du demnächst in den Urlaub und deine Wohnung ist frei? Vermiete sie doch einfach für den Zeitraum deiner Abwesenheit. Es gibt nur selten einfachere Wege (z.B. Carsharing), deine Reise zu finanzieren.

Hast du in der Wohnung ein Zimmer frei, dass du aktuell nicht brauchst? Falls dir Privatsphäre nicht sehr wichtig ist, kannst du das Zimmer einfach untervermieten. Neben dem zusätzlichen Cash Flow kannst du auf diese Art auch viele neue Freundschaften knüpfen.

BS-Score: 1

Vermiete Dinge, die du gerade nicht brauchst

Hast du Dinge zu Hause herumliegen, die du nur selten nutzt? Dann solltest du mal darüber nachdenken, die Sachen zu vermieten.

Ob Fernseher, Laptop, Fußballschuhe oder Rasenmäher – heutzutage kann man alles vermieten. Auf Lyght Living zum Beispiel kannst du Möbel flexibel mieten und vermieten.

BS-Score: 1

Passives Einkommen generieren für Dinge, die du im Alltag machen kannst

Nutze Bonuskarten beim Einkaufen

Payback- und Treuepunkte sammeln, ist nicht nur etwas für Großmütter.  

Der Aufwand ist minimal und wenn du regelmäßig im gleichen Markt einkaufen gehst, können dir im Jahr gerne mal 30-50 Euro entgehen.

Klingt zwar nicht viel, aber: „Wer den Cent nicht ehrt, ist des Euros nicht wert.“ 50 Euro können in 30 Jahren außerdem deutlich an Wert gewinnen, wenn du sie richtig anlegst. Bei einer durchschnittlichen Rendite von 7 % (30 Jahre MSCI-World ETF) entstehen daraus ganze 380 Euro – nicht schlecht, oder?

BS-Score: 1

Cashback beim Shoppen

Das Einkaufen über Websites, die Cashback-Belohnungen anbieten, kann mindestens genauso effektiv sein wie Bonuskarten! Kauf einfach wie gewohnt ein und verdiene an den Rabatten auf deine Einkäufe.

Mögliche Anbieter:

  • Rakuten
  • TopCashback

BS-Score: 1

Nutze den Brave Browser oder Ecosia

Was passiert, wenn du beim Googeln auf eine Werbeanzeige klickst? Genau, die Person, die die Werbung geschaltet hat, muss Google den Klickpreis zahlen.

Wie würdest du es finden, wenn du anstatt Google die Werbeeinnahmen bekommst?

Gut? Dachte ich mir. Und das geht, indem du einfach den Browser wechselst – zu Brave.

"Unsere Nutzer können bis zu 224 Dollar im Jahr verdienen, indem sie einfach unseren Browser nutzen und sich Anzeigen anschauen."

- Brendan Eich (CEO von Basic Attention Token)

Bei Ecosia verdienst du zwar kein eigenes Geld, aber du generierst Werbeeinnahmen, die zur Aufforstung von Regenwäldern genutzt werden. Auch eine Form des passiven Einkommens.

BS-Score: 1

Spare an Strom- und Versicherungskosten

Wusstest du, dass deutsche Haushalte im Schnitt 324 Euro zu viel für ihre Strom- und Gasverträge zahlen?

Unternehmen wie der Wechselpilot übernehmen die Analyse und den Wechsel der Verträge, falls Sparpotentiale entdeckt werden. Der Service ist für dich im Normalfall kostenlos. Nur wenn du sparst, musst du 20% der Ersparnisse abdrücken.

Auch bei deinen Versicherungen lohnt sich ein prüfender Blick. Im Zweifel kannst du auch hier sehr viel Geld sparen. Apps wie Clark helfen dir dabei, den Überblick zu behalten.

BS-Score: 2

Biete dein Auto für Werbung an

Manche Unternehmen bezahlen dich für Werbefläche auf deinem Auto. Alles, was du machen musst, ist es, mit dem Auto hin- und herzufahren – und das tust du wahrscheinlich sowieso schon.

BS-Score: 2

Kauf dir einen Blog

Anstatt einen Blog von neu zu starten, kannst du einfach einen bestehenden kaufen. Menschen verkaufen ihre Blogs aus zahlreichen Gründen: sie haben keine Lust und Zeit mehr, sie verdienen nicht genug Geld damit oder du hast ihnen einfach ein unschlagbares Angebot gemacht.

Ähnlich wie bei einer Immobilie dauert die Suche nach dem richtigen Blog eine ganze Weile. Du solltest definitiv auf die folgenden Kriterien achten:

  • Der Blog sollte mindestens 12 Monate alt sein.
  • Er sollte mindestens 10.000 Besucher im Monat haben.
  • 50% der Besucher müssen über organischen Traffic kommen (SEO scheint zu laufen).
  • Das Thema des Blogs sollte weiterhin relevant sein.

Im nächsten Schritt kannst du dir überlegen, den Blog komplett zu übernehmen oder den Gründer als Texter zu behalten, um das Brand Face nicht zu verlieren.

BS-Score: 2

Kauf dir eine App

Auch mit Apps lässt sich über Werbeeinnahmen und In-App Käufe gutes Geld verdienen. Ähnlich wie beim Blog solltest du aber auch hier auf die Nutzerzahlen, Bewertungen und das Marktumfeld der App achten.

BS-Score: 4

House Sitting

House Sitting ist eine der bequemsten Wege zu passivem Einkommen.

Wenn Menschen verreisen, bezahlen sie oft andere Menschen dafür, auf ihr Haus aufzupassen. Am Ende des Tages geht es darum, dass du ab und zu mal die Blumen gießt oder die Haustiere pflegst. Ein sehr einfacher Job, für den du teilweise sogar echt gut bezahlt wirst.

Im Schnitt kannst du als House Sitter zwischen 22 – 40 Euro am Tag verdienen. Nicht schlecht, oder?

BS-Score: 1

Willst du auch deine Finanzen meistern und stressfrei Vermögen aufbauen?

Mit wertvollen Tipps & Tricks aus unserem Leben nehmen wir dich an die Hand und durchlaufen gemeinsam die Welt der Finanzen. Jeden Donnerstag um 18 Uhr in deinem Posteingang.

Kapitel 5:

Wie wird passives Einkommen versteuert?

Du hast es geschafft.

Die ersten passiven Einkommensquellen stehen und demnächst fließt auch schon der erste Cash-Flow auf dein Geschäftskonto.

Doch wie musst du das Einkommen eigentlich versteuern?

Ganz einfach. Diese Einnahmen werden genauso behandelt wie alle anderen auch – nämlich als Gewinne. Bedeutet konkret:

  • Freiberufler, Einzelunternehmer und Personengesellschaften zahlen Einkommenssteuer auf das passive Einkommen.
  • Kapitalgesellschaften zahlen Kapitalertragssteuer auf das passive Einkommen

Tausch dich am besten mit deinem Steuerberater aus und kläre mit ihm die steuerlichen Auswirkungen.

Kapitel 6:

Fazit

Nicht alle werden mit ihren Jobs reich.

Wenn du ein bestimmtes Maß an finanzieller Unabhängigkeit erreichen möchtest, führt nichts am Aufbau passiver Einkommensquellen vorbei.

Dieser Leitfaden sollte dir ein paar Ideen geben. Schnapp dir eine und leg los.

Und denke daran: Ohne Fleiß, keinen Preis.

Dir sollte von Anfang an klar sein, dass es ganz ohne Eigenleistung nicht funktionieren wird. Je mehr Zeit du am Anfang in deine Idee steckst, desto erfolgreicher wirst du sein.

Wie war das nochmal mit dem Apfelbaum?

Hier musst du auch erst einmal umgraben, düngen und oft genug gießen, bevor du die Früchte deiner Arbeit ernten kannst.

Jetzt bist du an der Reihe.

Das war der Leitfaden zum Thema „Passives Einkommen generieren“. Ich hoffe, er hat dir gefallen!

Ich würde jetzt gerne von dir wissen:

  • Generiest du selbst passives Einkommen?
  • Welche Erfahrungen hast du gemacht?

Lass es mich in einem kurzen Kommentar hier unten wissen.

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