Fixkosten senken, mit diesen 5 Tipps in 2021 (inkl. Tool)

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Carlos | | 4 Minuten

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Fixkosten belasten dich jeden Monat auf’s Neue. Wir zeigen dir die fünf besten Tipps, mit denen du deine monatlichen Fixkosten senken kannst.

Dein Gehalt ist gerade auf deinem Konto gelandet und die ersten Fixkosten werden abgebucht? Das ist zunächst einmal nicht so schlimm.

Blöd ist es nur dann, wenn du für bestimmte Dinge zu viel zahlst.

Wir haben im Folgenden die fünf wichtigsten Tipps zusammengefasst, mit denen du deine monatlichen Fixkosten senken kannst – lass uns loslegen.

  Inhaltsverzeichnis

Was sind Fixkosten?

Fixkosten sind die Kosten, die jeden Monat anfallen und sich nicht verändern. Deine variablen Kosten schwanken von Monat zu Monat.

Lass uns kurz einen Blick auf die Posten werden:

Fixkosten

Variable Kosten

Deine Fixkosten zu senken ist gar nicht mal so schwer und ein wichtiger Teil deiner privaten Finanzplanung

Du musst lediglich ein paar Tipps und Tricks beachten, die wir dir jetzt zeigen.

Kenne deine Fixkosten

Starte mit einer Übersicht. Schnapp dir ein Notizbuch oder unsere Excel Haushaltsbuch Vorlage und trage sämtliche Fixkosten ein, die du monatlich bezahlst. 

Dieser Schritt mag dir vielleicht trivial erscheinen, aber die meisten Menschen scheitern bereits an der Frage, wie viel Miete sie zahlen. Viele Kosten sind uns im ersten Moment nicht bewusst, da sie erst nach und nach anfallen.

Mit einer Übersicht hast du die Chance, jeden einzelnen Posten kritisch zu prüfen.

Senke die Kosten deiner Abos

Abos sind eine gefährliche Kostenfalle. Einmal abgeschlossen machen es einem die Anbieter oft schwer wieder zu kündigen. Diese mangelhafte Nutzerführung basiert auf einer simplen Strategie. Wir geben in solchen Fällen relativ schnell auf und verschieben den Prozess.

Das Problem ist, dass wir es in den meisten Fällen vergessen nachzuholen. 

Außerdem bewerten Menschen die Kosten ihrer Abos oft einzeln und nicht in der Summe. Ein Netflix Abo scheint mit 7,99 Euro pro Monat noch relativ günstig zu sein. Wenn wir zusätzlich noch bei Amazon, Audible, Spotify und DAZN ein Premium-Konto haben, wird es schnell teuer.

Natürlich sollst du nicht alle Abos kündigen. Wer verbringt nicht schon gerne den Feierabend vor der spannenden Netflix-Serie bei einer Pizza? Es gibt jedoch Sparpotenziale. 

Viele Abos kannst du dir mit Freunden, Familie oder WG-Mitbewohnern teilen. Andere Abos wiederum, die du selten nutzt, solltest du loswerden.

Setze auf günstige Handytarife

Wusstest du, dass du heute bereits für unter 8 Euro kostenlos simsen, telefonieren und im Internet surfen kannst? Anstatt auf teure Handyverträge zu setzen, schau doch mal bei deinem Discounter oder dem Handytarif-Vergleich von Check24 vorbei.

Außerdem sollte man sich stets die Frage stellen, wofür überteuerte Tarife überhaupt nützlich sind? Muss ich von überall aus Netflix oder High-Speed-Internet Zugang haben? Ein wenig Digital Detox tut jedem von uns gut.

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Versicherungs- und Energieverträge

Deutsche zahlen im Durchschnitt bis zu vier Milliarden Euro zu viel für Energieverträge. Auch bei klassischen Versicherungsverträgen sind wir zu spendabel.

Dabei lässt sich bei diesen Posten eine Menge Geld sparen – bis zu 400 Euro pro Jahr. Aus dem Grund solltest du mindestens einmal im Jahr deine laufenden Verträge prüfen und gegebenenfalls den Anbieter wechseln. Wenn du keine Lust auf den Aufwand hast, kannst du den Wechselprozess auf Anbieter wie z.B. den Wechselpiloten outsourcen.

Auch bei Versicherungen greifen Deutsche zu tief in die Taschen. Wir zahlen zu viel für Versicherungen, die wir nicht brauchen und zu wenig für Versicherungen, die uns vor existenziellen Risiken absichern. 

In unserem Leitfaden Welche Versicherungen sind sinnvoll? zeigen wir dir, welchen Versicherungsschutz du wirklich brauchst.

Miete prüfen, Miete sparen

Der größte Posten ist logischerweise deine Miete. Hier besteht das größte Sparpotenzial. Dein Vermieter wird deine Miete definitiv nicht aus Kulanz senken – aber es gibt andere Tricks.

Zunächst solltest du dich fragen, ob die Wohnungsgröße für deinen Bedarf angemessen ist. Brauchst du wirklich alle Zimmer? Wenn z.B. Kinder ausziehen, bleiben Eltern oft in der gleichen Wohnung, obwohl sie mit einem Wechsel eine Menge Geld sparen könnten.

Falls du 8,50€/qm zahlst und auf 20qm verzichten kannst, dann sind das pro Monat 170€, die du sparen könntest – und im Jahr 2.040€.

Bonustipp: Um deine Fixkosten zu senken, kannst du deine Wohnung untervermieten, wenn du im Urlaub oder auf Geschäftsreise bist. Oder du vermietest ein Zimmer dauerhaft unter – du lernst neue Leute kennen und kannst fleißig Geld sparen.

Kredite prüfen und umschulden

Kredite werden abgeschlossen und bis zum Ende bezahlt – da kann man doch nichts sparen. Das stimmt nicht ganz.

Du kannst Kredite umschulden, wenn du bei einer anderen Bank eine Finanzierung zu deutlich besseren Konditionen erhältst. 

Ein weiterer Vorteil: Wenn du mehrere Kredite parallel laufen hast, kannst du mit einer Finanzierung sämtliche Kredite ablösen – das verschafft dir einen besseren Überblick.

Falls du in naher Zukunft planst einen Kredit aufzunehmen, solltest du versuchen, dein Darlehen so lange wie möglich festzuschreiben. So kannst du von den niedrigen Zinsen langfristig profitieren.

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